Naturnahe Nieme
Durch menschlichen
Eingriff wurde der Bach "Nieme" über Jahrhunderte seiner artenreichen, reizvollen
Auenlandschaft beraubt. Das Projekt widmet sich dem Rückbau der begradigten
und mit Querverbauen versehenen Nieme in einen durchgängig, naturnahen Zustand.
Hervorzuheben ist der integrale Ansatz des Projektes. Neben dem Fließgewässer
vom Quellgebiet bis zur Mündung (ca. 18 km) und seiner Aue werden darüber
hinaus alle Bereiche einbezogen, die in direktem oder indirektem Bezug zu
diesem Mittelgebirgsbach stehen. Bisher konnten punktuell historische Rest-Aueflächen
gesichert werden. Bachbegleitende Pflanzungen und extensive Nutzung auf
ersten angekauften
Flächen
sichern gefährdeten Arten wieder einen adäquaten Lebensraum. In diesen Bereichen
wurden auch die Unterhaltungsmaßnahmen eingestellt. Eigendynamische Prozesse
im Gewässerlauf werden nun nicht mehr unterbunden oder gestört. Somit schafft
sich das Gewässer selbst eine Grundlage als Voraussetzung für die Entwicklung
von Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt. Der interessierte Besucher
kann sich durch Exkursionen per Bus, Kutsche, Rad oder Wanderung ein eindrucksvolles
Bild über die reizvolle Mittelgebirgslandschaft verschaffen.
Bei gewünschter Führung Anmeldung erforderlich.
IG Artenschutz
(NABU)
Eckhard Stache
Hinterdorfstraße 30
37127 Varlosen
Telefon: 05502/581
Telefax: 05502/929086
e-mail: E.Stache@t-online.de
Internet: www.nabu-iga.de
Naturpark Münden
Hauptstraße 30
34346 Hann. Münden OT Hemeln
Telefon: 05544/951320
Telefax: 05544/951355
e-mail: Naturparkmuenden@aol.com



